Spielzeugartiker Roboter zu sehen aus Froschperspektive vor blauem, sonnigem Himmel als Hintergrund

Roboter-Facts | Roboter-Restaurants, Science Fiction & Co: 6 erstaunliche Fakten über Roboter

Von Steffi am 21.10.2021

Gibt es wirklich schon Roboter-Restaurants? Was hält die Zukunft der Robotik noch bereit? Überraschende Antworten bekommst du hier.

Roboter-Fact #1: Es gibt Roboter-Restaurants in Österreich

Ja, so ist es. Unser erster Fact zu Robotern hat uns gleich selbst überrascht. In den Restaurants treffen sich die Maschinen­ des Landes nicht etwa zum Essen. Sie servieren es den Gästen. Die Roboter bewegen sich dank Sensoren eigenständig – und unterstützen so die Angestellten. Auch in Wien und Graz gibt es schon automatisches Personal, das Gäste mit leckerem Essen oder Getränken versorgt.

Futuristische Bar-Szene aus einem Grazer Roboter-Restaurant mit Roboter am linken Bildrand.
Das könnte wohl auch eine stilvolle Szene aus einem Science-Fiction-Film sein – es ist aber ein Roboter-Restaurant in Graz. I Credits: momoda
Ein weißer Roboter, der freundlich in die Kamera blickt.
Ob dieser zufriedene Roboter noch nicht weiß, dass ihm jede Menge Hausarbeit bevorsteht? I Credits: Unsplash

Roboter-Fact #2: Roboter haben Sinne

Sehen, hören und tasten – das können nämlich nicht nur Menschen oder Tiere. Auch automatische Maschinen “nutzen Sinne”. Das ist notwendig, damit sie sich in ihrer Umgebung orientieren können.

Dafür kommen zum Beispiel Kameras zum Einsatz. Ein amerikanisches Robotik-Forscherteam entwickelte so den Roboter “PR2”, der dreidimensional sehen kann. Und wozu? Zum Falten und Zusammenlegen von Handtüchern.

Roboter-Fact #3: Die ersten Roboter-Gesetze lieferte die Science Fiction

Maschinen werden immer schlauer. Deshalb denken Menschen schon lange über Verhaltensregeln für sie nach. Die ersten Gesetze für Roboter wurden durch den Science Fiction-Autor Isaac Asimov bekannt. Seine drei Regeln der Robotik verfasste er schon 1942 – und veröffentlichte sie in einer seiner Robotergeschichten. So wurden der Autor und seine „Asimov’schen Gesetze“ schließlich weltberühmt. Sie besagen vor allem, dass intelligente Maschinen den Menschen keinen Schaden zufügen dürfen.

Der androide Roboter "Sophia" steht hinter einem Rednerpult mit zwei Mikrofonen.
Die humanoide Sophia gab sogar schon Interviews. I Credits: MSC/ Wikimedia Commons

Roboter-Fact #4: Der erste Roboter mit Staatsbürgerschaft heißt „Sophia“

Und Sophia ist offiziell Saudi-Araberin. Ein Unternehmen aus Hongkong erschuf sie mit dem Ziel, so menschenähnlich wie möglich zu werden. Dafür wurde der Android weltbekannt.

Denn Sophia imitierte menschliche Gesichtszüge, Bewegungen und Sprache besonders gut. Saudi-Arabien sah das wohl ähnlich: Im Oktober 2017 verlieh der Wüstenstaat der humanoiden Sophia tatsächlich die Staatsbürgerschaft des Landes.

Roboter-Fact #5: Roboter lassen sich mit Gedanken steuern

Dank sogenannter “Brain-Computer-Interfaces” (BCI) geht das tatsächlich. Das sind Schnittstellen zwischen Gehirn und Computer. Sie sind in der Lage, Hirnströme zu messen und umzuwandeln. So werden Gedanken von elektrischen Signalen zum Beispiel zu Bewegungen, die Prothesen steuern können. Einem Forschungs-Team aus Graz gelang es so im September 2021 zum ersten Mal, einen Roboterarm mit der Kraft der Gedanken zu steuern.

Roboter-Fact #6: Roboter können winzig sei

Nicht viel größer als ein Insekt oder ein Reiskorn. So mini sind die kleinsten unter ihnen. Und in Zukunft sollen sie dank Nanotechnologien sogar noch kleiner werden. Genauer gesagt so winzig wie Bakterien oder Blutkörperchen. Das könnte in der Medizin sehr nützlich sein.

Teams aus der ganzen Welt forschen an solchen Mikro-Robotern – um sie eines Tages direkt im Körper des Menschen einsetzen zu können. Wozu das Ganze? Zum Bekämpfen von Krebszellen zum Beispiel.

Fotografie roter und weißer Blutkörperchen vor gelbem Hintergrund. Sie veranschaulichen wie klein Roboter in Zukunft sein könntne und den möglichen Einsatz von Mikro- und Nanorobotern in der Medizin.
Rote Blutkörperchen sind nur 7 - 8 Mikrometer groß. Roboter in dieser Größe könnten in Zukunft eingesetzt werden, um sich im Blutkreislauf des Menschen zu bewegen. I Credits: Unsplash

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