Was macht man als Technical Expert Electric Vehicle Charging? | 4 Fragen an Andreas Sulzenbacher

Von LET’S TECH am 22.02.2022

Immer vorne mit dabei! In seinem Job bei Easelink arbeitet Andreas Sulzenbacher an einer automatischen Ladetechnologie für die elektrischen Fahrzeuge von morgen. Was macht seinen Beruf so spannend? Und wie sieht der Arbeits-Alltag als Technical Expert Electric Vehicle Charging aus? Das und mehr erzählt Andreas hier.

Technical Expert Electric Vehicle Charging bei Easelink – aber was macht easelink eigentlich?

Easelink ist ein High-Tech Unternehmen, daseine automatische Ladetechnologie für Elektrofahrzeuge entwickelt. Die Idee hinter der Technologie: die Zeit beim Parken gleichzeitig zum Aufladen zu nutzen – mit einer automatisierten Ladeverbindung am jeweiligen Parkplatz. Dafür entwickelt Easelink das „Matrix Charging System“.

Das System besteht aus einer Einheit an der Unterseite des Fahrzeugs selbst und einer Ladeplatte auf der Oberfläche des Parkplatzes. Sobald das Elektrofahrzeug darüber parkt, verbinden sich die beiden Teile und das automatische Aufladen beginnt.

Andreas Sulzenbacher ist Technical Expert Electric Vehicle Charging bei Easelink | Credits: Easelink GmH

1. Was macht man als Technical Expert Electric Vehicle Charging?

Als Technical Expert Vehicle Charging bei Easelink beschäftige ich mich mit der Ent­wicklung von Konzepten für (automatisierte) AC und DC Lade­systeme für Elektro­fahrzeuge.

Zu meinen Aufgaben gehören dabei Dinge wie das Testen von Prototypen, das Entwickeln von Sicherheitskonzepten und vieles mehr. Außerdem arbeite ich beim Erstellen von einheitlichen, weltweiten Richtlinien für automatisierte Ladesysteme mit und darf Easelink in nationalen und internationalen Gremien vertreten.

„AC“ und „DC“ kennst du vor allem aus der Musiksammlung deiner Eltern? Hier erfährst du, was die Abkürzungen bedeuten.

2. Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?

Meine Arbeitstage bei Easelink sind sehr flexibel und vielseitig. Über die Woche verteilt gibt es eine Mischung aus Meetings, Projektarbeit und speziellen Fokus-Blöcken in denen ich konzentriert  bestimmte Themen bearbeiten kann. Wir veranstalten regelmäßige Workshops im Team, um Neues zu erarbeiten. Ab und zu steht außerdem ein Besuch in unserem Prototyping Lab auf der Tagesordnung, wo wir an Prototypen oder Testaufbauten arbeiten.

So sieht Andreas Arbeit im Prototyping Lab (manchmal) aus | Credits: Easelink

Ich habe also einen sehr dynamischen Arbeitsalltag, zu dem Tage im Homeoffice genauso wie angenehme Kaffeepausen gehören, in denen ich mit Kollegen plaudern kann!

3. Welche Ausbildung braucht man für deinen Beruf?

Eine Voraussetzung für meinen Job ist der Abschluss einer höheren technischen Ausbildung im Bereich Elektronik oder Elektrotechnik. Ich selbst habe einen Bachelor und Master of Science in Electrical Engineering an der Technischen Universität Graz absolviert – und habe Zertifikate im Bereich Functional Safety Engineering und als CE Product Coordinator.

Aktuell bilde ich mich berufsbegleitend weiter und mache einen Master of Science in Safety and Systems Engineering an der FH Campus Wien. Für die tägliche Arbeit ist außerdem die Sprache Englisch unbedingt notwendig und der geübte Umgang mit bestimmten Tools wie Codebeamer, Confluence und natürlich Office 365 sehr wertvoll. Bereit dazu zu sein stetig Neues zu lernen und sich weiter zu entwickeln, ist sicher privat und beruflich wichtig.

4. Was findest du an deinem Beruf am schönsten?

Der Bereich der Elektromobilität ist besonders spannend, weil es eine sehr innovative und wachsende Branche ist. Dadurch ist mein Beruf automatisch ein Job, in dem man viel dazu lernen kann.

Wir wollen im Unternehmen die Ladetechnologie gemeinsam zur weltweiten Norm machen – das macht sich auch im großartigen Teamgeist bemerkbar. Schön finde ich außerdem, dass ich Easelink in verschiedensten Gremien nach außen vertreten darf (CharIn, IEC, OVE, Austrian Standards).

Im Video siehst du, wie das automatische Matrix Charging System funktioniert:

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