Maximiliane Resch, Trainee bei enspired

Was macht man als Trainee im Bereich erneuer­bare Energien? | 4 Fragen an Maximiliane Resch

Von LET’S TECH am 27.04.2021

Was hat künstliche Intelligenz mit erneuer­barer Energie zu tun? Maximiliane Resch von enspired erzählt es dir – und verrät, wie ihr Alltag als Trainee bei enspired aussieht. Eins gleich vorweg: Auch Wuzzler­turniere spielen eine gewisse Rolle ...

Trainee bei enspired – aber was macht enspired überhaupt?

Unsere Strom­netze werden immer mehr mit erneuer­barer Energie versorgt – also mit Wind- oder Sonnen­energie. Das ist gut: Schließlich wollen wir unsere Erde schonen. Und mit erneuer­baren Energien gelingt das besser als zum Beispiel mit Erd- oder Stein­kohle.

Aber erneuer­bare Energien stellen uns auch vor neue Heraus­forderungen. Die Strom­erzeugung durch Sonne und Wind hängt vom Wetter ab – das macht sie schwer vorher­sagbar. Schließlich können wir nicht bestimmen, ob es nun windig ist oder ob die Sonne scheint. Und hier kommt enspired ins Spiel.

Das Start-up hilft mit seiner Handels­platt­form dabei, Stromnetze stabiler zu machen. Hier können Strom­anbieter und Strom­käufer ihre Strom­mengen dem Markt kurz­fristig zur Verfügung stellen – um etwa einen Energie-Engpass bei Windstille auszugleichen. Dazu nutzt enspired quantitative Algo­rithmen, die unter Einsatz von Künstlicher Intelli­genz (KI) innerhalb von Milli­sekunden Entscheidungen treffen und ausführen.

Klingt kompliziert? Keine Sorge: Maximiliane Resch von enspired erklärt dir, wie der Alltag im Start-up tatsächlich abläuft!

Portraitfoto von Maximiliane Resch von enspired
Maximiliane Resch ist Trainee bei enspired. | Credits: enspired

1. Was macht man als Trainee bei enspired?

Als Trainee befinde ich mich in einer Art Ausbildung nach der Ausbildung und lerne enspired von verschiedenen Seiten kennen. Man arbeitet in unter­schiedlichen Bereichen und bleibt danach dort, wo es einem gefällt und man am besten hingepasst hat. Momentan ist das bei mir die Arbeit rund um Business Development und Marketing. Dort versuchen wir – kurz gesagt – ein Startup, das mit künstlicher Intelligenz am Strom­markt handelt, groß zu machen und neue Kunden zu gewinnen.

Grundsätzlich könnt ihr euch das so vorstellen: Wind­kraft­werke oder Photo­voltai­­kanlagen produ­zieren nur Strom, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint. Wir sorgen dafür, dass es genug Strom von anderen Kraft­werken oder Speichern gibt, wenn es windstill oder wolkig ist. Auf der anderen Seite, wenn es sehr viel Wind oder Sonnen­­schein gibt, sorgen wir dafür, dass nicht zu viel Strom produziert wird.

Um das so genau und schnell wie möglich zu machen, setzen wir künstliche Intelligenz ein, um eine neue Art und Weise des Energie­handels zu entwickeln, die der Mensch allein nicht umsetzen könnte. Wenn ich es jetzt geschafft habe, euch das Konzept von enspired verständ­licher zu machen, ist ein weiterer Marketing-Task erledigt.

2. Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?

Das Schöne ist, dass ein typischer Arbeitsalltag bei mir ganz unterschiedlich aussehen kann. Ich verbringe grund­sätzlich viel Zeit vor dem Laptop. Momentan schreibe ich beispiels­weise einen Artikel, wie künstliche Intelli­genz die Energie­industrie revolutioniert und kümmere mich nebenbei darum, unser Intranet aufzubauen. Ich poste unseren Content immer wieder auf verschieden sozialen Netzwerken und hoffe, damit möglichst viele Leute erreichen zu können. Und wer weiß, nächste Woche sieht mein Arbeits­tag schon wieder ganz anders aus.

Es gibt aber auch Wochen, da stecke ich in Work­shops und Meetings und kritzle das Whiteboard voll. Was immer gleich bleibt: der morgend­liche Gang zur Kaffee­maschine und meine kurzen Yoga-Einheiten, um den Kopf freizu­bekommen.

3. Welche Ausbildung braucht man für den Beruf Trainee bei enspired?

Ich persönlich habe einen Bachelor in Energie­wirtschaft und dann einen Master in Erneuer­barer Energie­technik im Ausland absolviert. Grundsätzlich kann man sich das Wissen in dem Bereich durch viele Studien rund um die Themen Erneuer­bare Energien, Energie­wirtschaft und Elektro­technik aneignen.

Eine Zeit im Ausland zu verbringen, sei es im Zuge eines Auslands­semesters oder als gesamtes Studium, finde ich rückblickend auch sehr bereichernd. Man lernt, Thematiken aus verschiedenen Perspek­tiven zu betrachten, seine Sprach­kenntnisse zu verbessern und über sich hinauszu­wachsen.

4. Was findest du an deinem Beruf am schönsten?

Das Schönste an meinem Beruf ist, dass ich komplett hinter der Idee von enspired stehe und mich als Teil fühle, diese umzusetzen. Um die Energiewende bewältigen zu können, braucht es ganz viele verschiedene Beiträge und junge, innovative Talente wie dich und mich! Noch dazu kommt das Umfeld, in dem ich arbeite, meine Kolleginnen und Kollegen, sowie der Versuch, unseren Arbeits­alltag so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Die Wuzzler­turniere dürfen natürlich auch nicht fehlen – auch wenn ich hier noch ein bisschen Übung gebrauchen kann. 😉

Foto von Maximiliane Resch, Trainee bei enspired, mit Logo
Den Berufsalltag fest im Griff – und das Logo von enspired: So sieht Commitment aus. | Credits: enspired

Maximiliane Resch arbeitet als Trainee bei enspired. Auch Peter Baumgartl ist für das junge Unternehmen tätig – allerdings als Quantitative Trader. Wie sein Berufsalltag aussieht und warum Algorithmen darin eine so große Rolle spielen, erfährst du hier!

Wir danken Maximiliane Resch von enspired fürs Ausfüllen unseres Fragebogens!

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