Das perfekte Video wird hier in der Wüste gedreht

Wie drehe ich das perfekte Video? In 9 Schritten gelingt’s!

Von LET’S TECH am 27.04.2021

Das perfekte Video: Wollen wir es nicht alle drehen? Aber wie gelingt's? Damit du bei unserem Videowettbewerb wie ein Pro teilnehmen kannst, haben wir für dich zusammengefasst, wie du in 9 Schritten das perfekte Video drehst!
Eine junge Frau plant das perfekte Video
Sieht noch gar nicht so actiongeladen aus, oder? Vor dem Drehen des perfekten Videos kommt eben die Planung. | Credits: Unsplash

Schritt 1: Wie du das perfekte Video planst

Plane alle Aufnahmen und den Ablauf des perfekten Videos, bevor du mit dem Drehen beginnst. Überlege dir einen „roten Faden“, mit dem du die späteren Zuseher*innen durch deinen Videoclip „leitest“. Bedenke, was du wem warum erzählen willst und wie du deine Kernaussage in Form einer „Geschichte“ darstellen kannst. Erstelle eine Liste von deinen geplanten Aufnahmen. Es ist auch hilfreich, einige Einstellungen zu skizzieren (ein so genanntes Storyboard), um einen Überblick beim Drehen deines Videos zu haben.

Schritt 2: Beachte Urheber- und Persönlichkeitsrechte

Beachte bereits bei der Planung deiner Aufnahmen, keine Urheberrechtsverletzungen zu begehen. Plane insbesondere keine Logos, Animationen, Musikstücke o. Ä. in dein Videokonzept ein, für die du vor dem Dreh nicht die Erlaubnis des*der Urheber*in zur Verwendung eingeholt hast bzw. deren Weiterverwendung nicht über Creative Commons-Lizenzen gestattet ist. Selbstverständlich sollte es sein, dass du von Personen, die im Video vorkommen, die Zustimmung einholst, die Aufnahmen auch zeigen zu dürfen (bei Personen unter 18 Jahren ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten nötig). Allerdings können Passant*innen im Hintergrund o. Ä. im Video vorkommen, ohne dass ihre Zustimmung benötigt wird.

Schritt 3: Bereite vor dem Filmen des perfekten Videos dein Equipment vor

Achte darauf, dass der Akku deiner Kamera aufgeladen und genug Platz für neues Filmmaterial auf der Speicherkarte ist. Nichts ist frustrierender als ein Ausfall des Akkus oder zu wenig Speicherplatz bei ansonsten perfekten Filmbedingungen. Linse säubern nicht vergessen!

Junge Frau hat eine zusätzliche Kamera an ihrem Handy befestigt, um das perfekte Video zu drehen
Für das perfekte Video braucht es die perfekte Ausstattung? Nicht unbedingt – mit ein wenig Kreativität kommst du auch mit deinem Handy gut zurecht! | Credits: Unsplash

Schritt 4: Wie die Aufnahme deines perfekten Videos gelingt

Zuerst solltest du überprüfen, ob die Kamera (Bild und Ton) auch wirklich aufnimmt. Versuche bei der Aufnahme die Kamera möglichst ruhig zu halten, um verwackelte Bilder zu vermeiden. Auch Zooms und Schwenks sollten nur sparsam eingesetzt werden, außer es unterstreicht die Geschichte, die du erzählen willst. Bei Zooms gilt es generell zwischen analog und digital zu unterscheiden – sollte deine Kamera nur über einen digitalen Zoom verfügen, verzichte komplett auf Zooms. Denn hier wird das Bild nur aufgeblasen und die Bildqualität verschlechtert sich erheblich.

Filme besser zu viel als zu wenig! Nimm vor und nach jeder gefilmten Szene zusätzlich einige Sekunden als „Puffer“ auf, das erleichtert dir den Videoschnitt.

Schritt 5: Du gibts den Ton an!

Achte auf möglichst gute Tonaufnahmen.  Die Zuseher*innen irritiert es, wenn der Ton schlecht ist und beispielsweise Dialoge schwer verständlich sind.

Die perfekte Beleuchtung für das perfekte Video ist nicht immer leicht zu finden
Licht an! Beim Drehen mit dem Smartphone ist es noch wichtiger, auf gute Lichtqualität zu achten. | Credits: Unsplash

Schritt 6: Wie du dein perfektes Video ins richtige Licht rückst

Auch wenn die technische Ausstattung moderner Kameras immer besser wird, solltest du bei deiner Aufnahme auf gute Lichtverhältnisse achten, um ein „Bildrauschen“ zu vermeiden.

Schritt 7: Die Komposition – damit deine Geschichte beim Publikum auch gut ankommt

Überlege dir, wie du deine „Geschichte“ verständlich in Bildern erzählen kannst. Mit verschiedenen Kameraeinstellungen kannst du einen Film spannender gestalten. Wenn in einem Film die Kameraeinstellungen zu schlecht gewählt sind oder zu selten wechseln, kann der Videoclip schnell langweilig wirken.

Clippy zeigt durch verschiedene Kameraeinstellungen, wie das perfekte Video gelingt
Es gibt so viele verschiedene Kamereinstellungen. Gut, dass wir Clippy haben – unsere Wissenschaftskatze zeigt sie euch laut schnurrend vor. | Credits: Unsplash

Schritt 8: Wie dein perfektes Video durch Nachbearbeitung erst richtig perfekt wird

Die Nachbearbeitung macht aus dem Rohmaterial erst ein richtiges Video. Entferne unnötige Szenen, ordne die einzelnen Szenen passend an und füge zum Beispiel zusätzliche Musik (unter Beachtung der Urheberrechte), einen Titel, Texteinblendungen, Vorspann und Abspann hinzu. Musikstücke, die du in Videos kostenlos verwendet darfst, werden auf verschiedenen Websites zum Download angeboten. Besonders empfehlenswert sind dabei:

Entsprechende Videoschnitt-Programme sind auf den meisten Computern üblicherweise bereits vorinstalliert.  Es gibt auch ein paar sehr gute Programme, die du dir kostenlos downloaden kannst:

Schritt 9: Erst nach dem Export kannst du das perfekte Video mit der ganzen Welt teilen

Das Exportieren des fertigen Clips kann einige Zeit in Anspruch nehmen, da hier schnell große Datenmengen zusammenkommen können. Achte darauf, geeignete Exporteinstellungen auszuwählen. Gängige Formate sind .mpeg (.mpeg4, .mp4), .avi, .mov, .wmv …

Viel Spaß beim Dreh deines perfekten Videos 🙂

Wenn du dir zur Inspiration ein paar besonders gelungene Videos ansehen willst: Schau mal hier vorbei!

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